Ausbildung zum Mediator (ZMediatAusbV)

Ausbildung zum Mediator (ZMediatAusbV)

Das Ziel eines Mediationsverfahrens ist für beide Parteien die freiwillige und einvernehmliche Lösung eines Konflikts. Dabei werden die Konfliktparteien durch eine objektive und konstruktive Gesprächsführung der Mediatoren begleitet und so selbstständig zu geeigneten Lösungsansätzen geführt.Gerade auch in juristischen, wie z. B. arbeits- oder familienrechtlichen Auseinandersetzungen, wird eine Mediation zur Lösung eines Konfliktes immer wichtiger, da gerichtliche Auseinandersetzungen meist mit viel Zeit und hohen Kosten für alle Konfliktparteien verbunden sind.


Mediation sucht damit langfristige, an den Interessen der Parteien ausgerichtete Lösungen. Eine erfolgreiche Mediation belastet das Verhältnis der Parteien nicht, sondern arbeitet bestehende Konflikte heraus und gibt den Parteien eine Hilfestellung, diese eigenverantwortlich aufzulösen.


Qualifikationen


· Erweiterung der personalen und interpersonalen Kompetenzen v. a. hinsichtlich der Arbeit mit Menschen
· Daher insbesondere hilfreich für Potentialträger, Nachwuchsführungskräfte sowie für (Wirtschafts-)Psychologen, die im Bereich Mediation/Konfliktmanagement bzw.betriebliche Beratung tätig werden möchten.
· Von vielen Arbeitgebern werden heute spezifische praxisorientierte Weiterbildungen schon beim Berufseinstieg – erwartet.

Für die Ausbildung gemäß der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV), müssen z. B. mindestens 120 Zeitstunden in Präsenz besucht werden. Die Hochschule Fresenius bietet die Ausbildung zum Mediator in einem 2-semestrigen Ausbildungslehrgang an.


Dabei werden die verpflichtenden Lehrinhalte durch erfahrene Hochschuldozierende vermittelt und regelmäßig in praxisnahen Simulationen trainiert. Darüber hinaus erwerben die Teilnehmer wichtige Kompetenzen im Bereich Kommunikation, Gesprächsführung und Moderation. Sie verstehen es hierdurch, den Gehalt von Aussagen und die dahinter liegenden Interessen und Motivationen herauszuarbeiten. Die Besonderheit liegt zudem darin, dass die Fortbildung an der Hochschule Fresenius selbst in bewährten Kleingruppen erfolgt und daher auch den bekannten Qualitätsstandards unterliegt. Zusätzlich besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Mediationsfälle durch den Dozierenden supervidieren zu lassen.


Vergünstigung über die Hochschulkooperation:


·· Verbindliche Teilnahme an allen 10 Terminen à 12 Zeitstunden, jeweils freitags (halbtags) und samstags (ganztägig), über zwei Semester verteilt
·· Kursgröße maximal 21 Personen; Minimum neun Teilnehmer
·· Für immatrikulierte Studierende 1.500 Euro, brutto (bei Anmeldung bis 30.04.2020, danach 1.750 Euro)
·· Für externe Personen: 2.500 Euro, brutto (bei Anmeldung bis 30.04.2020, danach 2.750 Euro)
·· Eine Ratenzahlung ist grundsätzlich möglich


Termine:


·· Block 1 (Dr. Marcus Bauckmann, LL.M.): 29./30.05.2020
·· Block 2 (Dr. Marcus Bauckmann, LL.M.): 05./06.06.2020
·· Block 3 (Claudia Kück, LL.B.): 26./27.06.2020
·· Block 4 (Dr. Klaus Andreas Nagel / Prof. Dr. Yvonne Glock): 11./12.09.2020
·· Block 5 (Prof. Dr. Yvonne Glock): 25./26.09.2020
·· Block 6 (Claudia Kück, LL.B. ): 09./10.10.2020
·· Block 7 (Claudia Kück, LL.B. ): 06./07.11.2020
·· Block 8 (Dr. Marcus Bauckmann, LL.M.): 04./05.12.2020
·· Block 9 (Dr. Klaus Andreas Nagel): 18./19.12.2020
·· Block 10 (Prof. Dr. Yvonne Glock): 15./16.01.2021

2020-05-29 01:00 bis 2020-05-30 06:00, 2020-06-05 01:00 bis 2020-06-06 06:00, 2020-06-26 01:00 bis 2020-06-27 06:00, 2020-09-11 01:00 bis 2020-09-12 06:00, 2020-09-25 01:00 bis 2020-09-26 06:00, 2020-10-09 01:00 bis 2020-10-10 06:00, 2020-11-06 01:00 bis 2020-11-07 06:00, 2020-12-04 01:00 bis 2020-12-05 06:00, 2020-12-18 01:00 bis 2020-12-19 06:00, 2021-01-15 01:00 bis 2021-01-16 06:00,